19. September 2020

Kaum in den Kita-Alltag zurückgefunden, geht es bei uns schon um die Ferien. Die sind nämlich nicht mehr allzu weit weg und alle fragen sich: Was machen wir? Reisen sind grundsätzlich möglich, zumindest innerhalb von China. Eigentlich eine tolle Gelegenheit, das Land kennenzulernen. Aber: Welche Teile davon? Das ist nämlich die Frage, die hier alle umtreibt.

Es gibt nach Risiko unterschiedlich eingestufte Gebiete, von denen natürlich auch nur die sicheren bereist werden dürfen. Die zu recherchieren ist mit dem chinesischen WeChat-Miniprogramm mindestens herausfordernd. Und selbst wenn ich es schaffe, mich erfolgreich durch alle Schriftzeichen zu klicken, schließt sich die nächste Frage gleich mal an: Gehen Flieger? Und wie regelmäßig? Fluggesellschaften operieren noch immer nur eingeschränkt. Und dann noch: Finden wir dort auch ein Hotel, das uns Ausländer aufnimmt? Ihr seht, in unserer Urlaubs-Gleichung befinden sich noch einige Unbekannte.

Viele haben keine Lust auf diese Unsicherheit. Auf den Aufwand. Wir sind aber zu reiselustig, um es nicht versuchen zu wollen. Mal sehen, wo wir am Ende landen. Gerade liebäugeln wir mit Guangxi, um unser Hochzeitsgeschenk einzulösen und endlich Guilin zu sehen. Die Karstlandschaften, die uns an die Halong Bucht und unsere erste Rucksackreise nach Vietnam erinnern würden. Wir könnten Floßfahrten mit den Kids machen und Fahrradfahren am Yulong entlang.

Auch Yunnan ist als Ziel denkbar, denn da gibt es soviel wunderbare Landschaft zum Sattsehen: Dschungel, Reisterrassen, die schneebedeckten Gipfel an der Grenze zu Tibet. Alex zieht es in den Norden. Wegen des Klimas. Und er will unbedingt in der Inneren Mongolei in einer Jurte schlafen. Oder wird’s am Ende doch Hainan? Cocktails, Pool und Strand? Kein Abenteuer, aber verdiente Erholung nach all den wilden Monaten. Oder vielleicht doch ein Mix?

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