Wow – hier ist er also, mein Blog. Brandneu, superschick und ziemlich leer. Letzteres wird sich ändern, denn ich freue mich wahnsinnig darauf, wieder zu schreiben, meine Erlebnisse hier zu sammeln und euch teilhaben zu lassen an dem Abenteuer, das ich gerade erlebe und das den Anstoß gegeben hat zu all dem hier.

Und es gibt eine Menge zu erzählen: Seit Januar leben wir als Familie in China. Wir sind Vier in Shanghai. Mit all den Verrücktheiten, Andersartigkeiten und Großartigkeiten die das bedeutet.

Gleichzeitig sind wir natürlich auch einfach Wir in Shanghai, denn das Leben, vor allem das als Familie mit zwei tollen Kindern, geht auch hier ganz natürlich weiter. Mit wildem, manchmal auch wahnsinnig langweiligem Alltag, den wir in China ähnlich gestalten wie zu Hause. Und hin und wieder eben doch ganz anders.

Hierher verschlagen hat es uns für drei Jahre wegen – und das ist der Klassiker an der Geschichte – der Arbeit meines Mannes. Plötzlich stand das Angebot im Raum und damit auch die Frage ‚Wollen wir?‘. Wollen wir raus aus unserem schönen, gemütlichen, eingerichteten Leben? Wollen wir die Kinder aus dem gewohnten Umfeld nehmen, den Abstand zu Freunden und Familie von 500 auf 9000 Kilometer vergrößern? Wollen wir leben in Shanghai – als vier unter 24 Millionen und mitten in der grauen Smogblase von der man so oft gelesen hat? Und was ist eigentlich mit der Expat-Blase? Vier unter knapp 10.000 Deutschen? Und überhaupt – China? Wie viel Dimsum können wir essen, wie viele Stunden im Stau stehen, bis uns das Heimweh packt? Und dann die Einschränkungen in der (digitalen) Kommunikation, das Leben in einem autoritären Staat und die Sprachbarriere.

Was dran war an all diesen Fragen und so manchem Zweifel im Vorfeld, auch darum soll es hier gehen.

Denn die gab es. Wir hatten viele Gedanken, veritable Zweifel und lange Pro-/Contra-Listen. Geholfen hat am Ende die Abenteuerlust, die Erfahrung aus vielen Asienreisen, Alex‘ Praktikumszeit in dieser Stadt vor zehn Jahren und ganz besonders eines: Ein wahnsinnig starkes Bauchgefühl, das uns sagte: Ja, wir wollen das. Wir machen das.

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2 Kommentare zu “Hier fängt es an.

  1. Hach, ich hab schon bisschen Gänsehaut! Und bin schwer stolz. Schon jetzt: GEIIIIL. Ich freue mich auf viel REAL life aus Shanghai. (Wann gibt’s denn die Fortsetzung des Krimis unter Wissen? ;)) Küsslein

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