22. September 2021

Mit dem neuen Schuljahr ist auch unser letztes China-Jahr angebrochen.

Noch ein Jahr. Nur noch ein Jahr.

Ich weiß schon, das klingt irgendwie nach noch viel Zeit. Sind wir nicht alle aber gedanklich längst im Herbst? Und dann schon fast bei Weihnachten? Ich jedenfalls bin gerade hin- und hergerissen. Irgendwie reicht es dann. Zumal unter Corona-Bedingungen. Jakob wird, so sieht es aktuell leider aus, seinen Großeltern beim Kennenlernen entgegenlaufen. Und das macht mich verrückt. Andererseits: Das hier ist zu Hause. Klar, ein Zuhause auf Zeit, so war es angelegt und so ist es gut. Es ist aber das einzige Zuhause, das zumindest zwei der drei Kinder kennen. Ist das nicht verrückt? Ich empfinde es manchmal so. Tatsächlich ist das wohl ein Gefühl, dass alle Expatfamilien hin und wieder trifft. Man lebt eben immer auch zwischen den Welten und hängt gedanklich manchmal fest. Fest in der Frage, wie aus dem gewohnten Jetzt ein neues, ein anderes Bald werden wird.

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